Wir sind das Media-Team
Zusammen mit Frau Hartig und Herrn Brunken bilden wir aus 22 Schülerinnen und Schülern das Media-Team. Wir sind dafür zuständig, über die Projektwoche zu berichten. In einzelnen Gruppen besuchen wir die Projekte. Dort fotografieren und interviewen wir die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Aus den gesammelten Fotos und Ausschnitten der Interviews fassen wir einen Blogbeitrag zusammen. Dieser ist auch im Blog der Weber-Schule verlinkt.
Wir lernen und üben hier, wie man gute Fotos machen kann und einen guten Artikel schreibt. Das Ganze wird getoppt durch das Highlight: Wir haben die Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers besucht und konnten Frau Emde und Herrn Steenbeck zu ihrer spannenden täglichen Arbeit ausgiebig interviewen.
(Ameneh, Malene und Henriette)
Highlight des Projekts „Media-Team“- Ausflug zum Ostholsteiner Anzeiger
Wir als Media-Team haben am Mittwoch vormittags Constanze Emde und Alexander Steenbeck vom Ostholsteiner Anzeiger kennengelernt. Beide haben nach ihrer umfangreichen Ausbildung jahrelange Erfahrung als Journalisten und erstellen all die Berichte, die täglich im Ostholsteiner Anzeiger stehen. Alexander Steenbeck ist zusätzlich einer der Fotografen der Zeitung.
Wir standen gemeinsam im Garten und durften als Mediateam Fragen stellen, wie zum Beispiel: „Wo bekommen Sie Ihre Information her?“, „Wie sind Ihre Arbeitszeiten aufgebaut?“ und „Wie lange dauert das Drucken, Ausliefern und Verteilen?“.
Interessant zu wissen ist, dass Reporter und Reporterinnen keine festen Arbeitszeiten haben, da eine Veranstaltung oder das Erstellen eines Artikels auch mal länger dauern kann. Das Drucken, Ausliefern und Verteilen läuft dann im Zeitraum von 22 Uhr bis spätestens 6 Uhr am nächsten Morgen, aber bereits gegen 19.30 Uhr muss der letzte Artikel für den kommenden Tag den Layoutern in Büdelsdorf vorliegen.
Ein spannendes Thema in unserem Gespräch war, wie mit einem Bericht über einen Unfall umgegangen wird. Dabei kam die Frage auf, wie Frau Emde und Herr Steenbeck mit einer tragischen und emotionalen Unfallsituation beim Berichten umgehen. Glücklicherweise sind diese Situationen in ihrer Arbeit nicht alltäglich, aber dennoch können die Erlebnisse durch die Nähe vor Ort sehr belastend wirken. Auch journalistische Erfahrung und der professionelle Umgang kann hier nur bedingt Schutz bieten. Daher sei es zum eigenen Schutz manchmal wichtig und möglich, bei gehäuften Vorkommnissen einen Bericht an andere Redaktionsmitglieder weiterzugeben.
Die Frage nach Möglichkeiten für ein Praktikum in der Redaktion beantwortete Frau Emde: aufgrund des Jugendschutzgesetzes bietet der OHA erst ab 16, besser 18 Jahren ein Praktikum an. Denn dann kann man die Arbeitszeiten voll ausnutzen und auch mal individuell gestalten.
Zusammenfassend hatten wir einen sehr informativen und interessanten Ausflug, und bekamen einen guten Einblick in die Vielfalt der Arbeit einer Zeitung, der sicher dem Ein oder Anderem eine neue Berufsidee für die Zukunft gegeben hat.
Text: Ameneh, Henni und Malene